 |
 |
 |
|
Ein Weichei auf die harte Tour
Oktober 2001: Das TSP existierte grad mal einen Monat, Christian Hirdes, damals erst wenigen bekannt, stellte sich "todesmutig" auf die kleine Bühne. Im Publikum eine handvoll ältere Damen, die sich ebenso todesmutig ins neue Theater gewagt hatten und wahrscheinlich nicht so recht wussten, was sie unter dem Titel "Otto Normal" erwartete. Aber sie verließen doch sehr amüsiert das Theater.
Jetzt ist er wieder da, der Christian Hirdes und ist auch nicht mehr so unbekannt, im Gegenteil! Etliche Preise hat er inzwischen verdient gewonnen:
Den Publikumspreis beim „Prix Pantheon" und bei „Tegtmeiers Erben", den Jurypreis der „St. Ingberter Pfanne" sowie den Jury- und dem Publikumspreis der „Heilbronner Lorbeeren"
Mit ganz eigenem Charme und Stil spielte der sprachverliebte Komiker und schräge Kabarettist in die Herzen des Publikums und und begeisterte nebenbei als erstklassiger Liedermacher und Literat.
Es ist schon genial, wie er bekannten Songs einen neuen Sinn ("Gib mir mein Herz zurück" singt der Patient auf dem OP -Tisch), einen neuen Inhalt gibt (No woman in Kray - Kray = Essener Sradtteil-) , oder irrwitzige Geschichten erfindet.
...Da steht er nun mit Mitte 30, Christian Hirdes, der komische Poet, und stellt fest: Wer früher als schüchtern-schräges Genie durchging, ist heute als Weichei verschrien - und verloren. Doch Nostalgie hilft nicht weiter, harte Zeiten erfordern die harte Tour: mit Wut und Widerstand, Mumm und Marshall-Verstärker, Lichthupe und „Liedern, wo am Ende jemand stirbt"! Das Weichei schlägt zurück. Obwohl- na ja...
Vorführungen:
|
|
|
|
|
 |
 |